Arbeiten nach der Elternzeit

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Wie gelingt der Wiedereinstieg nach der Babypause?

Die Babypause ist eine spannende Lebensphase voller Veränderungen. Du hast das Wunder der Geburt erlebt und stehst nun davor, deinem Sprössling die Welt zu zeigen. Schaut dich dein Kind mit großen Augen an, wenn ihr gemeinsam durch den Park spaziert? Freut es sich, deine Stimme zu hören? Sorgt das Spielzeug für ein freudiges Lachen? Die Elternzeit ist eine abenteuerliche Zeit.

Doch irgendwann ist es an der Zeit, sich wieder ins Berufsleben zu wagen und Arbeit und Erziehung zu vereinen. Den richtigen Weg zurück in die Arbeit nach der Elternzeit zu finden, ist unter Umständen gar nicht so leicht. Nach dem Mutterschutz kannst du direkt zurück in deinen alten Job, die meisten Frauen entscheiden sich aber für eine mehrmonatige Pause, um dem Baby ausreichend Zeit widmen zu können.

Oder soll es vielleicht ein kompletter Neueinstieg in einen neuen Job sein? Für welche Variante du dich entscheidest, bleibt dir und deinen Umständen überlassen.

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Welche Jobs eignen sich besonders für Mütter?

Den richtigen Job für Mütter zu finden, spielt vor allem dann eine Rolle, wenn du dich für einen beruflichen Neuanfang entscheidest. Sinnvoll ist hierbei die Anstellung auf Teilzeit, denn besonders in den ersten Lebensjahren deines Sprösslings möchtest du viel Zeit mit ihm verbringen.

Neben der Möglichkeit, einen Job in Teilzeit auszuüben, können Mütter nach der Elternzeit auch überlegen, sich selbstständig zu machen. Dies ist beispielsweise als Freiberuflerin in verschiedenen Branchen möglich. Diese Berufswahl bietet zeitliche Flexibilität, da du dir deine Arbeitszeit relativ frei einteilen kannst und nicht an bestimmte Arbeitszeitmodelle gebunden bist. Das Gleiche gilt für die Gründung eines eigenen Unternehmens oder die Eröffnung eines Shops oder Cafés. Informiere dich über das Thema Selbstständigkeit.

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  • KITA ODER TAGESMUTTER/-VATER: Wie soll die Kinderbetreuung aussehen, während du arbeitest? Denke daran, dass dein Kind Zeit braucht, um sich der neuen Situation anzupassen. 
  • VORBEREITUNG UND PLANUNG: Überlege frühzeitig, wie du deinen Wiedereinstieg gestalten möchtest und spreche deine Wünsche rechtzeitig mit deinem Arbeitgeber ab.
  • RÜCKKEHR ODER NEUANFANG: Mache dir klar, ob du zurück zu deinem Arbeitsplatz möchtest, oder ob du einen Neuanfang wagst. Für dich sollte klar sein, dass du während der Elternzeit 15-30 Stunden arbeiten kannst. Dein neuer (alter) Arbeitgeber sollte also während dieser Zeit ein Teilzeitmodell anbieten.
  • DER PASSENDE JOB: Für Fragen à la „Wie finde ich den richtigen Job?“ sind wir der richtige Ansprechpartner. Weiter unten findest du passende Jobs in Teilzeit, die deinen Traum vom Wiedereinstieg wahr werden lassen.
Frisch gebackene Eltern

Frisch gebackene Eltern: Wer geht wie arbeiten?

Natürlich muss nicht immer die Mutter in Elternzeit gehen, auch Väter können dies tun. Es kommt auch vor, dass beide Elternteile danach in Teilzeit arbeiten oder einer der beiden komplett zu Hause bleibt. In einigen Familien gehen sogar Vater und Mutter Vollzeit arbeiten. Dafür nutzen viele Familien Tagespflegepersonen oder melden ihr Kind in einer KiTa an. Wie die Konstellation bei dir aussehen soll, musst du gemeinsam mit deinem:r Partner:in entscheiden. Das Gehalt spielt bei solchen Entscheidungen häufig ebenfalls eine Rolle.

Doch wie wird die Arbeitsaufteilung nach der Geburt in Deutschland gehandhabt? Nach wie vor sind es in den meisten Fällen die Mütter, die nach der Elternzeit in Teilzeit oder gar nicht arbeiten, während die Väter Vollzeit arbeiten. Die Studie Weichenstellungen für die Aufgabenteilung in Familie und Beruf des Instituts für Demoskopie Allensbach untersucht das Beschäftigungsverhältnis von Eltern vor und nach der Elternzeit.

Welche Konstellation du für dich und deine:n Partner:in wählst, bleibt dir überlassen. Lasse dich bei der Entscheidung nicht von gesellschaftlichen Erwartungen fehlleiten. Wählt die Form, die am besten zu euch passt. Auch Väter können zuhause bleiben – immer mehr Männer wünschen sich das sogar. Steht das Gehalt im Vordergrund eurer Überlegungen, ist es sinnvoll, dass derjenige Elternteil Vollzeit arbeiten geht, der mehr verdient.

Job-Einstieg in Teilzeit: Das sind die Vorzüge

Der größte Vorteil der Teilzeitanstellung während der Elternzeit ist sicherlich der zeitliche Aspekt: Zwischen 15 und 30 Stunden pro Woche sind möglich. Das heißt, du kannst bequem arbeiten gehen, während dein Kind in der Kita ist und bist pünktlich wieder da, um es abzuholen und den Tag mit ihm zu verbringen. Somit kannst du Arbeit und Kinderbetreuung ideal miteinander kombinieren, ohne finanziellen Ängsten ausgesetzt zu sein.

Neben dem zeitlichen ist auch der finanzielle Aspekt ein Vorteil, denn du kannst bereits zusätzlich zu dem Elterngeld dein Gehalt aus dem Teilzeitjob beziehen. Eine der größten Sorgen werdender oder frisch gebackener Mütter ist es, dem Kind nicht genug bieten zu können – diese Sorge wird durch eine Teilzeitanstellung relativiert.