Neuer Tarifabschluss in der Zeitarbeit: Was er für Unternehmen bedeutet
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September 17, 2025 - 12:00 AM

Auswirkungen der Kündigung auf die Personaldienstleistungsbranche
Am 16. September 2025 haben sich die Verhandlungsgemeinschaft Zeitarbeit (VGZ) im Gesamtverband der Personaldienstleister (GVP) und die Tarifgemeinschaft Leiharbeit des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) auf einen neuen Entgelttarifvertrag für die Zeitarbeit verständigt. Der neue Abschluss gilt ab dem 1. Oktober 2025 für 24 Monate bis zum 30. September 2027 und sieht folgende Anpassungen der Entgelte vor (Für das vierte Quartal 2025 bleiben die Entgelte zunächst unverändert.):
• ab 1. Januar 2026: +2,99%
• ab 1. September 2026: +2,5%
• ab 1. April 2027: +3,5%
Relevanz für Unternehmen
Der Tarifabschluss ist ein wesentlicher Schritt für mehr Planungssicherheit in einem herausfordernden Marktumfeld. Lange Verhandlungen, geprägt von der angespannten wirtschaftlichen Lage und der gesetzlichen Anhebung des Mindestlohns, führten zu einem Kompromiss, der sowohl die Interessen der Mitarbeitenden als auch die Belastungsgrenzen der Unternehmen berücksichtigt. Die Anpassungen erfolgen in gestreckten Schritten über zweieinhalb Jahre. Dadurch entstehen:
• verlässliche Kostenszenarien für Unternehmen
• faire Perspektiven für Mitarbeitende,
• genügend Zeit, um Geschäftsmodelle auf die veränderten Rahmenbedingungen abzustimmen.
Verantwortung und Ausblick
Als Marktführer in der Personaldienstleistung sehen wir es als unsere Aufgabe, Verantwortung für die Branche und unsere Partnerschaften zu übernehmen. Der neue Tarifvertrag trägt zur Stabilität unserer Kundenbeziehungen bei, indem er Transparenz schafft und eine klare Kalkulationsgrundlage für die kommenden Jahre liefert. Wir wissen, dass die Herausforderungen für Unternehmen groß bleiben – steigende Kosten, Fachkräftemangel, volatile Märkte. Umso wichtiger ist es, Rahmenbedingungen zu haben, die Verlässlichkeit und Sicherheit bieten. Genau das leistet dieser Tarifabschluss.
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